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vom: 2007-02-13 21:59

Arbeitsamt I

Ein Gastbeitrag eines Kumpels von mir, nennen wir ihn aus Datenschutzgründen einfach mal Kalle, der selbst kein eigenes Blog schreibt, möchte aber trotzdem folgendes noch loswerden:

Hi,

also ich arbeite genauso wie Thomas als Software- und Web-Entwickler und bin seit November arbeitslos gemeldet. Das finanzielle ist inzwischen soweit geregelt – ich bekomme jetzt diese sagenhafte Entlohnung nach Hartz IV. Naja, egal. Ich bin schon fleißig auf der Suche nach einem neuen Job.

Heute hatte ich dann einen Termin bei der Sachbearbeiterin, die für neue Jobs zuständig ist.

Bisher kannte ich das von einer früheren Arbeitslosigkeitsperiode vor 2 Jahren in einer anderen Stadt so, daß man, nachdem die finanziellen Angelegenheiten geregelt und wurden, automatisch dann einen Termin bei dem Arbeitsberater bekam. Nicht so in Berlin-Friedrichshain. Hier muß ich den Leuten noch nachlaufen, damit ich einen Termin bekomme. Grund meines Besuchs dort war, daß man mir vor ca. 2 Wochen einen Vermittlungsgutschein für einen privaten Arbeitsvermittler zuschicken wollte, ich aber nichts bekommen habe.

Desweiteren sagte man mir noch, daß ich dafür sowieso persönlich erscheinen müßte, während mir die Dame am Telefon vor zwei Wochen sagte, daß es auch telefonisch überhaupt kein Problem sei, und man mir den einfach zuschicken würde – soweit zu einheitlichen Regelungung innerhalb der gleichen Behörde…

Nach telefonischer Rücksprache deswegen, sagte man mir, daß der Brief zweimal wegen “Annahme verweigert” zurückgegagangen sei. Das konnte ihr (und mir) dann auch nicht erklären, denn ich werde mir ja nicht einen Vermittlungsgutschein schicken lassen und dann die Annahme verweigern. Mein Mitbewohner wußte auch von nichts, daß da mal etwas gekommen wäre. Wahrscheinlich hat da wieder jemand von der Post Mist gebaut – oder bei der Arbeitsagentur selbst.

Na gut, ich habe dann so einen Gutschein bekommen; wurde dann noch darüber belehrt, daß ab 2007 strengere Auflagen auf für Hartz IV Empfänger gelten und daß Leistungen gekürzt werden können, wenn man nicht zu Terminen erscheint – klar, ist ja auch die Schuld der Arbeitssuchenenden, die nicht zu Terminen erscheinen, daß es noch 5 Mio. Arbeitslose gibt. Da fällt mir ein, falls ich mal wirklich keine Lust habe, dort hin zu gehen, habe ich jetzt ja eine prima Ausrede: Ich hab’ keine Einladung zu einem Termin bekommen – so wie auch damals, als der Brief mit dem Vemittlungsgutschein angeblich von unserer Seit nicht angenommen wurde, tja so rächt sich das alles.

Die Dame meinte dann auch noch, “daß Sie ja wissen, daß Sie bei jedem Termin Ihre Bemühungen um einen neuen Job (also Bewerbungen und so) nachweisen müssen …” – nein, wußte ich noch nicht, man hat mich ja nie zu einem Termin beim Arbeitsberater eingeladen, der mir das erzählen hätte können. Aber grundsätzlich stellt das natürlich kein Problem für mich dar.

Hier sehe ich aber auch ein Problem, daß Leute sich bei Firmen um Jobs bewerben, bei denen sie wahrscheinlich eh keine Chance auf einen Arbeitsplatz haben, nur damit sie eine Bewerbung beim Arbeitsamt nachweisen können – womit allerdings niemandem gedient ist.

Kontakt: Thomas Preymesser
Prinzenallee 36
13359 Berlin
Telefon: 030 - 49 78 37 06
mobile: 0172-8111959
eMail: thopre@gmail.com